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7 March 2012

20120307

and I feel sad because I can't remember how it felt to touch your face.

es war kurz doch geschmerzt hat es um so mehr.

31 December 2011

20101224

You’re not worth my time, my thoughts, my irony, my love, my concern, my desperation, my anxiety.
But I still could never hate you. And for that, I hate myself.

Though you are not worthy of my breath,
I still utter your name every time I want to share something.

Thinking of you makes me sad but not thinking of you doesn’t make me happy, either.

4 November 2011

20111104

Fuck it, ich vermisse dich.
Warum merke ich es jetzt? Nach einem Jahr.

Über einem Jahr ! Ich dachte Du wärst austauschbar, war das eine Lüge?
Es ist so lange seit ich deine Hand in meiner gespürt habe, aber selbst damals haben wir das selten getan.
Die eine Nacht, der Nachtspaziergang, Berlin war unsere Spielwiese.
Wäre ich in dieser Nacht bei dir geblieben, wäre dann alles anders?

Wäre ich ich gewesen und hätte mich nicht versteckt, was wäre passiert?
Die knarrenden Stufen in deinem Treppenhaus, die winzige Dusche und dein fast so kleines Zimmer.
Deine Hand auf meiner Haut, meine Lippen auf deiner.

Meine Nägel in deinem Rücken und meine Zähne in deinem Hals. Ich war der kleine Vampir und Du mein Opfer.

Ich vermisse dich.

Oder das was Du für mich warst?
Ich könnte heulen wenn ich daran denke dich wiederzusehen.
40 Minuten mit der Bahn und trotzdem unerreichbar.

10 September 2011

20110910 20110909

Und wenn ich diese Tränen vergiesse,
sind sie nicht für dich, sie sind für mich und alle meine Träume.

Sie sind Zeichen meines Hoffens, (m)einer Zukunft, und Vergangenheit.
Sie fallen wie ich aus den Wolken, meine Wangen der Asphalt,
stehen sie für jeden Gedanken und die Zeit die vor uns lag doch die wir niemals hatten.

Für jetzt, für damals, für niemals.
Für jeden verpassten Moment eine Träne.

Jeder Moment, jeder Blick, jeder Schritt, jeder Berührung, jeder Kuss.
Jede Träne.

26 April 2011

20110425

Sie will ihn nicht. Nicht zurück, nicht wieder, nicht in ihrem Leben.

Doch sie hätte gerne ES, das von damals, das was sie hatten, nicht ihn, nicht seine Worte, seine Taten, seine Gestik, Mimik, die Stimme, die sie damals so gerne säuseln hörte, der Atem, der sie Nachts beruhigte.

Wie oft im Leben hat man so etwas? Das Klicken, wie der des Lichtschalters, den man niemals wieder komplett in seinen Urzustand versetzen kann.

'An Vergangenem festzuhalten wird niemals gut sein.
Es kommt der Selbstverletzung nahe, sich dauernd vor zuhalten was war, aber niemals wieder sein kann.'


Alles was sie kann, ist ihm alles Gute zu wünschen und alle paar Jahre voller Melancholie an seinen Morgenhimmel zu denken.

Immer wenn sie diesen einen Namen hört, dieses eine Wort fällt, sie diese eine Zeile liest, dieses eine Lied hört, wird sie an ihn denken.

Ist es nicht bei uns allen so?

Verbinden wir nicht alle das eine mit dem anderen, einem Menschen, einem Moment, einem Atemzug und selbst nach Jahren könnte dieser eine Mensch mit dem wir diese Zeiten, diese Zeilen, teilten, noch unserem Herzen einen Stich versetzen und wir werden dieses traurige Lächeln auf den Lippen tragen.
Trauer um den Moment, der gestorben ist und uns einsam zurück ließ.

Auch wenn es lange verwunden ist, wird unsere Vergangenheit doch immer ein Teil unserer Gegenwart sein, etwas von dem, das uns zu uns macht, jede Narbe, jede Träne die wir vergossen haben, jeder Schmerz den wir spürten aber auch jedes Lachen, das unseren Nachthimmel erhellt hat.

Er ist eine dieser Narben in ihrem Fleisch.
Damals war sie tiefrot und präsent, hat jedem gezeigt was ihr widerfuhr. Nun ist sie weiß, kaum auszumachen, hell wie ihre Haut und nur sie weiß, dass sie existiert, doch wird diese Narbe sie immer daran erinnern, wer er war und was sie hatten.
Das, was sie vermisst.

24 April 2011

20110424

Er war damals der Ultimative, der Beste, der Schönste, derjenige, der dein Herz durch nur einen Blick zum flattern bringt, zum stoppen, zum Überschlag in Schallgeschwindigkeit.

Heute ist er nur noch ein Partikel in der grauen Masse, ein Atom deiner Tapete, kein anderer als der Nachbar, dem du jeden Morgen auf dem Weg zur Tretmühle zunickst, und nach 5 Minuten verdrängt hast, ein nicht existentes Individuum für deine Synapsen.

Zeiten ändern sich.

19 March 2011

20110319

Dieser eine Moment in dem ich auf ihm saß. Er unter mir, Augen geschlossen, Arme unfähig,
meine Hand an seinem Hals, meine Nägel in seinem Fleisch.

Ich erkenne, er ist nur ein Mensch, ein Mensch wie Du und ich.
Augen geschlossen, Mund zum keuchen geöffnet, stöhnend.

Ein Mann, ein Mensch. Nicht perfekt, nicht ideal. Fehler.
Aktion - Reaktion. Er unterliegt seinen Trieben. Reagiert auf Reize, Aktionen.

Brüste, Hintern, volle Lippen. Hüftschwung, nackte Haut.
Leck' dir die Lippen, sieh' ihm in die Augen. Brüste hoch - und er liegt unter dir, ausgeliefert, schwach, verletzlich.

Ich schlage ihm meine Nägel in die Haut, hinterlasse sie rot von meinen Bissen, würge ihm, verbiete ihm das Atmen - geniesse diesen Blick.
Aktion - Reaktion. Ausgeliefert ! Auch nur ein Mensch.
Ich bin stark, du bist schwach. Unterlegen !

Walk of shame? Am morgen verlasse ich ihn, hinterlasse ihn benutzt. Königin der Welt, auf ihrem hohen Ross.
Ich bin die Aktion. Wer ist heute meine Reaktion?

Unterliege meinen Reizen.

20110319

Ihr Herz schlägt im selben, ruhigen Rhythmus,
aber ihr Hirn überschlägt sich - Synapsenzirkus !

Jetzt kommt sie sich kindisch vor.
Kindisch, weil er so viel Zeit in Anspruch nahm, so viele Seiten, voll gekritzelt mit Briefen, die sie nie verlas.

Dieser Moment in dem Du ihn als Menschen siehst.

Liebst Du ihn immer noch, ist es Liebe.
Tust Du es nicht, war es der Moment.

Es war nicht Liebe, es war der Kuss, die Umarmung, die Berührung, das Wort, die Hand, die man ihr reichte.
Es war alles, was man nicht in Worte fassen kann.
All das zwischen dir und mir, nur keine Liebe.
Nur der Moment, das Gefühl, der Überbringer austauschbar.

Verliebt in die Liebe?

Synapsenzirkus ! Botenstoffe, Herzrythmusstörungen.
Hormone.

20110319

Jemandem ins Gesicht zu sehen und sein Ende zu erkennen.
Wird es wahr wenn man es ausspricht? Es ist zu früh.

Tränen, die noch nicht vergossen werden wollen.

8 March 2011

20110307 20110308

Ihr Herz sagt ihr, sie ist darüber hinweg.
Über das, was zwischen ihr und ihm war, was sie für ihn empfunden hat.

Lange war sie nicht mehr so glücklich.

Doch immer noch zerdrückt es ihr die Brust, wenn sie sich an den einen Moment erinnert.
Der eine Blick, diese eine Berührung, die zu so vielen weiteren geführt hat.

Trauer füllt ihre Augen, wenn sie daran denkt, dass sie reden konnten.
Worte - aussprechen, hören, verstehen, diskutieren.
Sieht sie ihm jetzt in die Augen, füllt ihr Hirn ihren Mund mit Luft
und alles ist vergessen.

Sie vermisst es, will es wieder haben. Diese Worte waren ihr das wichtigste.

Doch er, er ist austauschbar.


Das gesichtslose Hirn hinter den Worten, die sie zum nachdenken brachten,
sich selbst ergründen.

Jeder kann sie sprechen, man muss sie nur finden.

7 February 2011

20110202 20110207

Ein Blick.
Eine Berührung.
Eien Umarmung.
Ein Kuss.

Das wertvollste, das sie ihm geben kann, wertvoller als der ganze Geldspeicher.
Kein Wort kann ihm sagen, was ihre Gefühle ihm geben wollen, schreiben sie einen surrealen Roman, unendlicher als die Geschichte.

Dieser Schmerz, der ihre Brust unter sich zerquetscht wie das Klavier jedes Mal aufs Neue den armen Tropf im Zeichentrick.
Dieser Schmerz, wenn sie ihm all dies nicht geben kann. Darf, er es von sich weist.
Dieser Schmerz, weil er all dies nicht will, niemals wollte.

Eine Träne.
Ein Tränenmeer, das niemals weg schwemmen wird, was es trägt.

Ein Aufschrei, den er niemals hören wird. Will.
Ein Ton, der untergehen wird in den Äonen der unerwiderten Gefühle, angezogen vom Sog der Einsamkeit, des Hasses, der Verzweiflung. Der Unverständnis.

Seine Umarmung, die niemals aufrichtig sein wird, straft ihn Lügen , immer wieder, mit jedem seiner Atome, das gegen die ihren knallt.

20100923 20110207

Sie sitzen in der Sonne, auf der Bank, ihrer Bank.
Dort, auf der Bank ihres ersten Treffens.
Dort, in dem Park, in dem sie sich den Sonnenuntergang und mindestens genauso oft den Sonnenaufgang ansahen.

Sie ist dort, damit er nicht alles in seinem Kopf behalten muss,
drücken all diese Dinge doch schon von Innen gegen seine Schädeldecke und plagen ihn mit pochender Platzangst.
Sie will, dass er redet, will zuhören. Das eine Mal, die Welt von seinen Schultern heben.

Er spricht und all das, was in seinem Hirn wirbelte, ihn quälen, ihn peinigte,
verlässt ihn wie das Wasser den Schlauch der Feuerwehr an einem heißen Sommertag.
Sie kann nichts ändern. Alles was sie kann ist zuhören. Verstehen, beistehen.
Bis zum Schluss und die nötige Umarmung schenken, das einzige, das sie geben kann.


Einer dieser seltenen Momente.
Fühlt sie sich sonst als würde die chinesische Mauer sie trennen.
Fühlt sie meist doch nur die Distanz, die sie trennt. Ihr Herz und sein Hirn.

Er will stark sein, stark für beide. Ist sie doch so zart und unschuldig, nichts soll sie verderben.
Seine Sorgen würden sie in tiefschwarzes Pech tauchen,
nie wieder von ihrer blassen Haut ab perlen und sie mit sich zu Abfall verwandeln.

Er will sie nicht zu Grunde richten, tut es deshalb mit sich selbst.
Sie will ihm beistehen und gibt sich die Schuld, dass sie es nicht kann, darf.

Er muss daran glauben, dass sie zusammen stark genug sind, Frau Holle davon zu überzeugen, dass sie den Goldregen verdient haben.

3 February 2011

20101026

Verletzt uns ein Mensch, der uns kennt, den wir idealisiert haben, ist es in unseren Augen ein Paradoxon.

Entweder dieser Mensch war dumm genug, uns unabsichtlich zu verletzten oder er hat es trotzdem besseren Wissens getan.

Beides irreale Szenarien für uns.
Niemals würde dieser Mensch eine solch schwerwiegende Dummheit begehen, ist sein Intellekt dem unseren doch um Weites überlegen. Auch wäre er niemals so grausam, uns wissendlich zu verletzten, ist sein Herz doch das gütigste, das wir kennen.

So muss die Schuld doch bei uns liegen?
Sind wir grundlos verletzt, haben überreagiert?
So werden wir mit unserem Schmerz, den Zweifeln und des Hasses auf uns selbst alleine gelassen ohne den Ausweg zu sehen. Stecken im Teufelskreis und sind zu verwirrt um zu merken, wie wir uns selbst verlieren.

Alles nur, um nicht die - in unseren Augen - perfekte Hülle dieses idealisierten Menschen anzutasten.
Zerbricht dieses Bild, fallen die Scherben unserer Illusion zusammen wie das Bild, das wir von der Welt hatten.
Bildete sich doch alles um diesen Menschen herum, war der der Knotenpunkt aller Fäden, die sich von ihm aus bis in die Unendlichkeit erstreckten und unsere Welt verbanden.

2 February 2011

20101102

Der halbe Mensch. - ein offener Brief

Am Ende bist Du doch wie alle anderen und doch ganz anders.
Eins musst Du verstehen - nur weil Du konstant auf der Suche nach deiner 'zweiten Hälfte' bist, wirst du nicht glücklich.

Du bist immer auf der Suche und sobald du merkst, dass es nicht die eine ist, ziehst du weiter. Und lässt sie zurück.
Auch weisst Du ganz genau, welche Worte Du wählen musst, um eine Frau in deinen Bann zu ziehen und scheust dich nicht, sie auszusprechen.
Uns kennst Du mittlerweile wie deine metaphorische linke Westentasche, doch kennst Du dich selbst noch lange nicht genug.
Wer bist Du überhaupt?

Einen anderen Menschen zu haben, wird das Gefühl nicht komplett zu sein, dass ein Teil fehlt, nicht verschwinden lassen.
Ein anderer Mensch wird diese Leere niemals füllen können.
Vielleicht wird sie für eine 'kurze' Zeit überdeckt, verdrängt, doch es wird nichts an der Tatsache ändern, dass Du in dir selbst nicht 'ganz' bist.

Du suchst sie, doch hast dich selbst noch nicht gefunden. Es wird an dir nagen.
Wirst niemals zufrieden sein, das Gefühl der Leere bleibt und die ewige Suche wird dein Innerstes, den letzten Rest der dir noch geblieben ist, zermürben, bis du dich in die endlose Reihe der leeren Hüllen einfügst.

Ein anderer Mensch sollte keine 'zweite Hälfte' sein. Dränge ihn nicht in eine Rolle, die er niemals ausfüllen kann.
Menschen können vieles, Besucher oder Gefährten sein, lebenslang oder nur für einen kurzen Teil des Weges.

Die Grausamkeit, einem anderen Menschen zuzumuten, die Verantwortung zu übernehmen, einen 'halben Menschen' zu vervollständigen.
Einem Menschen, den man liebt, sollte man niemals wissentlich verletzen.

Wenn sich zwei dieser 'halben Menschen' finden, sind sie vielleicht weniger einsam, sind zweisam, und können sich eine Zeit lang vorlügen, dass alles perfekt ist. Doch tief im Inneren werden sie sich niemals ganz fühlen und verleugnen es sich aus Angst vor dem einsamen Leiden,

Bist Du einer dieser 'halben Menschen' ?
Du bist rast- und ruhelos. Du wirkst verzweifelt, vielleicht hast du Angst auf ewig in diesem Teufelskreis zu stecken.
Es gibt die Hoffnung, dass Du dich selbst irgendwann findest, im Labyrinth, das Du dein Leben nennst.

Man will, dass Du glücklich wirst.

"Das Glück gehört denen, die sich selber genügen."
Arthur Schopenhauer, Aphorismen zur Lebensweisheit


"Insofern ist der Weise sich selbst genug; nicht, daß er ohne Freund sein will, sondern daß er es kann."
Seneca, Vom glückseligen Leben